Wenn ein Mensch im Sterben liegt oder bereits verstorben ist, geraten Angehörige oft in eine Ausnahmesituation. Vieles muss entschieden werden, während gleichzeitig Trauer, Erschöpfung und Unsicherheit Raum einnehmen. In dieser schweren Zeit lassen wir Sie nicht allein. Als evangelische Seelsorger/innen begleiten wir Sie – einfühlsam, verlässlich und mit dem Wissen um die besondere Bedeutung dieser letzten Lebensphase.
Begleitung am Lebensende
Wir kommen auf Wunsch zu Sterbenden nach Hause, ins Krankenhaus oder ins Pflegeheim. Ein Gespräch, ein Gebet, ein Segen oder einfach ein stilles Dasein können in diesen Momenten viel Halt geben – für die Sterbenden ebenso wie für ihre Angehörigen. Nehmen Sie gern Kontakt über ein Pfarramt oder direkt mit uns Hauptamtlichen auf.
Aussegnung nach dem Tod 
Kurz nach dem Tod bieten wir eine Aussegnung an. Diese kleine Andacht mit Gebet und Segen findet meist im engsten Kreis statt und markiert den Übergang vom Leben zum Tod. Sie schafft einen Moment der Ruhe und des Abschieds, bevor die weiteren Schritte folgen. Viele Angehörige empfinden diese Aussegnung als tröstlich und hilfreich, um den Verlust bewusst wahrzunehmen. In diesem Fall bitten wir Sie möglichst schnell um eine direkte Kontaktaufnahme mit uns Hauptamtlichen.
Begleitung der Beerdigung
Selbstverständlich gestalten wir auch die Trauerfeier und die Beerdigung gemeinsam mit Ihnen. Nachdem Sie bei einem
Bestattungsinstitut Ihrer Wahl waren, nimmt dieses Kontakt mit uns auf. In Gesprächen nehmen wir uns Zeit, über das Leben des Verstorbenen zu sprechen, Erinnerungen zu sammeln und Worte zu finden, die tragen. Musik, Bibelworte, persönliche Elemente und Rituale können helfen, einen Abschied zu gestalten, der der verstorbenen Person gerecht wird und den Trauernden Trost schenkt. Hier finden Sie ausführlichere Informationen dazu: LINK BEERDIGUNG
Unser Anliegen ist es, Ihnen in all diesen Schritten zur Seite zu stehen und Sie einfühlsam zu begleiten. Wir vertrauen darauf, dass Gottes Nähe auch in Zeiten des Abschieds spürbar werden kann.
(Bild: Vidar Nordli-Mathisen per Unsplash)
